Lustiger Lusterboden

unnamedWoche für Woche treffen wir uns unterm Burgtheaterdach. Genauer gesagt am Lusterboden, der Probebühne der Burg  – so genannt, weil über dem Riesenluster im Zuschauerraum befindlich. Apropos befindlich: Unser Befinden bei diesem Workshop ist wie die Location außerordentlich. Der Schmäh rennt, wie wir in Wien sagen, aber nicht nur der. Auch unsere Schreiblust ist nicht zu bremsen. Kein Wunder bei dieser Workshop-Leiterin: Sie füttert uns wöchentlich mit neuen Inspirationen und ist wie wir selbst gespannt, was unsere Hirne daraus machen. Haben wir uns vor Weihnachten noch an Monologen abgearbeitet, sind wir nun bei Dialogen angekommen. Gar nicht so leicht, die zu formulieren, ohne dass es total aufgesetzt klingt. Oder überhaupt Sinn für die Zuhörer ergibt. Oder zumindest nicht als wirre Textfläche empfunden wird, die beim Vortragen ratlose Gesichter zurücklässt. Überhaupt ist das mit dem Vortrag so eine Sache – nämlich eine, die alle zu scheuen scheinen. Jedenfalls erinnert mich die Reaktion bei Renates regelmäßiger Frage, wer denn seine Arbeit gerne vor der ganzen Gruppe präsentieren möchte, frappant an meine Schulzeit, als es darum ging, die Hausübung vorzulesen. Zumindest ich hab mir daher für das neue Jahr vorgenommen, meine Rampenscheu öfter zu überwinden. Und wo, wenn nicht hier, wo grad auch Die Orestie probt, wäre sonst der perfekte Ort für die Rezitation eigener Werke? 😉

David Neubauer | TheaterWerkstatt Die Gschichtldrucker

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